Langsam sein, um schneller ans Ziel zu gelangen.

In einem im März 2009 anläss­lich eines Semi­nars zum Thema «Krea­tivi­tät und ICT – ein Widerspruch?» gehal­tenen Refe­rat unter dem Postu­lat «Lang­sam sein, um schneller zum Ziel zu gelan­gen» äusserte ich mich zur Rolle der Infor­mations- und Kommuni­kations­techno­logie im Alltag eines Krea­tiv­dienst­leisters. Der Text enthält etliche Gedanken und Bei­spiele, die ich auch heute noch und in Zukunft wieder so formu­lieren und ver­wen­den würde.

Beim Wieder­lesen des Textes stiess ich auf ein Spannungs­feld, das auch nach sie­ben Jah­ren noch genauso emo­tio­nal debattiert wird, wie damals: das­jenige zwi­schen Krea­tivi­tät und digi­taler Demenz. Ich lehnte mich dabei aus dama­li­ger Sicht weit, nach dem heuti­gen Stand der Hirn­forschung aber gar nicht so weit aus dem Fenster: «[…] die Krea­tiven würden in evo­lutio­nären Zyklen immer stärker und immer schneller von Infor­mations­technik abhän­gig, ent­wickel­ten sich in deren Anwen­dung unab­lässig weiter, erschlössen damit bis­her unbe­kannte Dimen­si­onen der Krea­tivi­tät und gäben die Ergeb­nisse ihrer Ent­wicklung den kommen­den Gene­rati­onen von Krea­tiven gleich­sam als Gen­pool weiter.»

Einem Fall­beispiel zum Thema perso­nali­sierte Werbung verlieh die Kampagne der Gegner der Durch­setzungs­initia­tive bei der Abstimmung im Februar 2016 erneut Aktualität. Die vom damali­gen Ja-Komi­tee der Jung­parteien lancierte Aktion dreht sich um den Ein­satz von sozi­alen Medien und Video; in einer Rezen­sion wurde darüber speku­liert, welche Rolle diese Mittel zur Auf­klä­rung und Mobi­li­sie­rung in Zukunft spielen würden (zum Abspie­len des Videos das Dokument herunter­laden und mit Acrobat Reader öffnen, oder das Video hier ansehen).

Damals wurde Story­telling noch kaum als Methode zur Invol­vierung einer Ziel­gruppe eingesetzt. Die Kampagne von 2009 war jedoch ein frühes Muster­beispiel dafür, was sich mit Story­telling im Mix mit sozi­alen Medien und Video erreichen lässt.

Wenn Sie sich dafür inte­res­sieren, wie ich «ticke» und sich die Frage stellen, ob im Falle eines Auf­trags und der damit ver­bunde­nen Zusam­men­arbeit die Chemie zwischen Ihnen und mir stimmen könnte, lesen Sie den Text und kon­tak­tieren Sie mich anschlies­send, um Ihren beim Lesen gewonnenen Ein­druck in einem per­sön­lichen Gespräch abzu­runden.

Konzept, Recherche, Text, Präsentation

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d-tales-wp-adminPortfolio Case 07 Referat «Langsam sein, um schneller ans Ziel zu gelangen»